Close your Eyes - Line in the Sand

Album:Line in the SandBand:Close your EyesRelease:29.10.2013Genre:HardcoreFormat:CD AlbumLabel:Victory RecordsWir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

Mit ihrem neuen Album setzen Close your Eyes den schon auf dem Vorgänger 'Empty Hands and heavy Hearts' eingeschlagenen Kurs fort, befinden sich damit weiter in der Schnittmenge aus Rise Against, Set your Goals, Stick to your Guns und Comeback Kid und dürften damit vor allem den Fans der gerade genannten durchaus zusagen.
Mit Sam Ryder haben sie auf Album Nummer drei einen neuen Sänger mit an Bord, was sich in der Entwicklung einer Band ja gerne mal als Knackpunkt herausstellen kann (Pennywise haben mit Zoli zwar auch ein super Album rausgehauen, sind aber halt nur dann Pennywise, wenn man Jim singen hört, der es seinerseits nicht wirklich geschafft hatte, mit The Black Pacific nicht so zu klingen, wie die Band, der er jahrelang vorstand). Hier ist der Wechsel auf ganzer Linie geglückt, den Gastgesang von Zoli Teglas von Ignite bei 'The End' hätte es gar nicht gebraucht, auch wenn es ein gutes Zeichen ist, Zoli singen zu hören, scheint er doch langsam wieder auf dem Damm zu sein. Sams Stimme fügt sich gut in die Musik ein und bildet gleichzeitig einen angenehmen Gegenpart , der sich in den richtigen Momenten von der Musik abzuheben weiß. Ein paar mehr Crewshouts hätten an einigen Stellen sicherlich noch ein bisschen was reißen können, insgesamt wirkt die Gesangsleistung aber deutlich variabler als auf den beiden Vorgängeralben, was das Album auch auf die Gesamtlänge betrachtet angenehm auflockert und nicht eintönig werden lässt.
Textlich ist der christliche Hintergrund der Band immer mal wieder arg präsent, wirkt hier allerdings weder aufgesetzt, noch scheint man sich in irgend einer Form anbiedern zu wollen, die Tatsache, jemandem durch seine Texte Mut zusprechen zu wollen, gibt es sonst ja auch, in diesem Fall erinnert es stellenweise sehr an bekannte Bibel-Stellen, was ich jetzt aber nicht als sonderlich anstrengend empfunden habe beim Hören.
Abschließend bleibt neben der Erkenntnis, hier ein richtig gelungenes Album in die Finger gekriegt zu haben die Feststellung, dass Victory offenbar doch noch gute Alben rausbringen können. Das hier gehört definitiv dazu und sollte sich in jeder gut sortierten Top 10 des Jahres wiederfinden!!


Verfasst von Bexx am 12.12.2013 um 15:49 Uhr | Comments: 0


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