Continents - Idle Hands

Album:Idle HandsBand:ContinentsRelease:25.01.2013Genre:HardcoreFormat:CD AlbumLabel:Victory RecordsWir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

Mit Musik aus England ist das ja immer so eine Sache: Klar gibt es mehr als genug grandiose Beispiele dafür, was die Insel der Welt an Perlen vermacht hat, in der jüngeren Neuzeit gibt es aber auch solche Totalausfälle wie Asking Alexandra incl allem, wofür solche Bands im Moment stehen... Continents (zumindest der Bandname macht ja schon mal einen selbstironischen Eindruck) sind musikalisch auch eher in der Ecke von Bands wie den Architects und Bring me the Horizon einzuordnen, getriggerte Drums noch und nöcher (was auf dem Sektor, der so gerne als 'Deathcore' bezeichnet wird (warum eigentlich?)), schaffen es aber durch gelungenes Songwriting, der seltsamerweise vor allem im hinteren Teil des Albums für nicht mehr wirklich erwartete Abwechslung sorgt, werden doch die gängigen Riff-Schemata aufgebrochen und dadurch der Sound für einige angenehme Änderungen aufgebrochen (direkt davon zu sprechen, dass zunehmend mehr Punk Einzug hält, wäre vielleicht doch etwas vermessen, beim durchhören fällt der Bruch des vorher doch recht bekannten Schemas aus Breakdowns, Growls und eingestreuten Melodien aber doch auf).
Doe Produktion drückt ordentlich und verleiht dem Album einen Drive, den man bei vielen anderen Bands auf dem Sektor in der letzten Zeit ein bisschen vermisst hat, hier stimmt der Energiepegel und man nimmt der Band ab, dass sie eine Party feiern und Läden einreißen will. Etwas mehr Abwechslung wäre für das nächste Album trotz allem wünschenswert, es gibt viele Bands, die so oder so ähnlich wie die Continents klingen, da können ein paar Alleinstellungsmerkmale nie schaden.
Für ihr Vicotry-Debüt aber ein durchaus gelungenes Album.


Verfasst von Bexx am 06.04.2013 um 10:44 Uhr