Eighteen Visions - XVIII

Album:XVIIIBand:Eighteen VisionsRelease:02.06.2017Genre:MetalcoreFormat:CD AlbumLabel:Rise RecordsWir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

Etwas unerwartet kamen im Frühjahr plötzlich Emails über neue Videos und ein anstehendes Album von EIGHTEEN VISIONS in meine Mailbox geflattert. Nach kurzem überlegen hatte ich dann alle \'relevanten\' Fakten auch direkt wieder auf dem Schirm: Gar nicht so grundverkehrter Metalcore aus Californien, quasi die erste Welle, die das Genre dem Titel nach populär gemacht hat. Dazu dann halbwegs dunkle Erinnerungen an einen unschönen Vorfall im Rahmen einer gemeinsamen Show mit Throwdown in Ibbenbüren vor zig Jahren, wo die Herren durch Rockstar-Gehabe und Aufdringlichkeiten nicht unbedingt positiv zu glänzen wussten. Dazu dann zwei, in meinem Gedächtnis gar nicht mal so schlechte, Alben, plus ein bisschen mehr Output, über den man doch eher den Mantel des Schweigens legen sollte.
Nun denn...
2017 - Metalcore ist immer noch da, mit dem Unterschied, dass die meisten der Bands mittlerweile ein an die 80er-Jahre-Hair-Metal-Fraktion erinnerndes Rockstar-Gehabe an den Tag legen (wie immer gilt: nicht alle, aber eben doch so viele, dass man leicht irritiert daneben stehen kann) und sich auf den Shows Horden junger Menschen rumtreiben, die offenbar für harte Musik von \'nett gestylten\' Herren zu haben sind... Zumindest das könnte also schon mal gut passen, denke ich mir...
Dann flattert das Album tatsächlich eines Tages in den Briefkasten und der erste Höreindruck ist: erfrischend positiv. Es ballert ganz gewaltig, klingt auch nicht wirklich peinlich und enthält genug Abwechslung, dass man sich das Album auch für mehrere Durchläufe in die Abspielanlage schieben kann. In meinem Fall das Autoradio, weil ich in letzter Zeit arg viel auf der Landstraße gehangen habe...
In medias res: Das Album ist tatsächlich, auch über die Gesamtlänge, erstaunlich gut geworden. Relativ viele Sprachschnipsel, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte, können den guten Gesamteindruck ebenso wenig schmälern wie das etwas verunglückte \'Spit\', dass ein wenig an Marylin Manson zu erinnern versucht. Ansonsten regiert feiner Metalcore der unterhaltsamen Sorte, auf Grund leichter Variationen in der Stimme des Sängers auch gerne mal mit etwas rockigeren Einflüssen, die einen hin und wieder an Every Time I die erinnern lassen. In \'Live again\' scheint man dann ein wenig auf die Tränendrüse drücken zu wollen (wenn auch, zum Glück, nur textlich): Der Song wirkt als Erklärung für die Entstehung des neuen Albums und neuer Shows durchaus glaubwürdig - und wenn sich den alten mit diesem Album noch ein paar neue Erinnerungen beifügen lassen - warum nicht?!
Fazit: Gelungenes Comeback-Album, Glückwunsch!


Verfasst von Bexx am 02.07.2017 um 15:30 Uhr | Comments: 1


Kommentare

Gebt euren Senf dazu!

#1 James [buycialishnonline.com/] schrieb am 05.10.2017 um 17:13 Uhr:
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