End Is Forever - After Days Of Rain And Blood There Will Be No Better Tomorrow

Album:After Days Of Rain And BloodBand:End Is ForeverRelease:01.01.1970Genre:MetalcoreFormat:CD AlbumLabel:Village Kids RecordsWir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

Nach etlichen Demos, Splits und unzähligen Samplerbeiträgen haben die Bückeburger End Is Forever es nun endlich geschafft ein Full-Length Debut auf den Markt zu knallen. Es hört auf den sperrigen Namen "After Days Of Rain And Blood There Will Be No Better Tomorrow" und ist auf Village-Kids-Records erschienen.
10 Tracks befinden sich auf der CD, wobei man zwei (Intro + Outro) wieder abziehen muss und somit dann doch auch leider nur 8 Songs übrig bleiben.
Das ist aber egal, denn wie gewohnt setzen die 2 Mädels und 3 Jungs bei ihrer Interpretation von Metalcore ihre eigene Duftmarke und geben einen Scheiß darauf was momentan angesagt ist oder bei irgendwelchen "Trend-Brettfahrern" gut ankommen könnte. Vielmehr ziehen sie ihr Ding mit einer solchen musikalischen Konsequenz und Arroganz (nicht negativ gemeint) schon seit vielen Jahren durch, das ich nur den Hut ziehen kann.
Das CD ist musikalisch so Komplex, dass es wirklich einige Anläufe braucht um einen roten Faden in den Songs zu erkennen und die häufig wechselnden Gitarrenparts, fette Breakdowns und die heftigen Shouts von Sägerin Janina, gepaart mir Gegröhle von Sebastian zu verarbeiten.
Ungewohnt ruhig und langsam kommt der Song "Erlösung" daher und bietet dem geneigten Hörer eine kurze(! - 1:21min.) Verschnaufpause, bevor es bei meinen Lieblingssong der CD "Sprachlos" wieder richtig brachial zur Sache, dennoch ein wenig melodiöser daherkommt. Zumindest bilde ich mir das ein.
Thematisch dreht es sich wie auf den Vorgängern auch schon um die hässlischen Seiten des Lebens: Krieg, Rassismus, Verletzung von Menschenrechten und, und, und.

Die Produktion ist wie bei allen Village-Kids-Releases auf einem ganz hohe Level und lässt soundtechnisch keine Wünsche offen.
Im Booklet gibt es alle Texte - die man auch dringend brauch wenn man wissen möchte, was da gekeift wird - sowie Linernotes zu jedem Track auf Englisch sowie auf deutsch.
Das passende Artwork stammt wie immer von Gitarrist Sebastian selbst (www.listen-to.it.de).

Wer einmal aus dem massenhaften Alltags-Einheitsbrei der Metalcore-Szene ausbrechen möchte und vor ein wenig Experimentalismus nicht zurückschreckt, der sollte dringenst zumindest die MySpace-Seite von EI4E aufsuchen und einmal in das Album reinhören.

Verfasst von raphi am 27.11.2008 um 18:21 Uhr | Comments: 0


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