Mr. Anderson - Mexican Standoff

Album:Mexican StandoffBand:Mr. AndersonRelease:03.02.2012Genre:MelodycoreFormat:CD AlbumLabel:D.I.Y.Wir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

Mit 'Mexican Standoff' veröffentlichen Mr. Anderson ihr Abschiedsalbum. Die sich anschließende Tour wird in der finalen Show am 14.04.2012 in Bielefeld ihren Abschluss finden, danach wird man sich anderen Dingen zuwenden.

Gut also, dass wir vermelden können, dass das Album rundum gelungen ist und die Band sich einen netten Knall zum Abschied, wie auch ein nettes Erinnerungsstück für die nächsten Jahre und emotionale Phasen gegönnt hat. 'Mexican Standoff' bietet gut gespielten, melodischen Punkrock, in Anbetracht des schon feststehenden Abschieds hat man zum Glück auf zu viel Pathos verzichtet, auch wenn so etwas wie ein Rückblick auf die vergangenen Jahre in einigen Tracks durchscheint.
Einzig bei 'Brothers in Steel' trägt man ziemlich dick auf, der Track sollte aber generell vielleicht nicht allzu ernst genommen werden (es sei denn, man hält auch Manowar für eine ernsthafte Band und nicht für eine Metal-Parodie, zu der sie leider verkommen sind)...

Mit 'Friends' startet man in einem durchaus angenehmen Tempo ins Album, die Gitarrenmelodie brennt sich einem ziemlich schnell ins Ohr, dann geht es los. Ein Lied an Freundschaft, angenehmes Midtempo, schöne Melodielinien, ein sehr schöner Start. Mit 'Guilty as Charged' geht es dann in ungefähr der Spielrichtung weiter, auch hier geht die Melodie gut ins Ohr.
'Ode to Y.O.' gibt dann richtig Gas, dürfte live ziemlich gut funktionieren und zeigt Mr. Anderson in ihrer eigenen Mischung zwischen Melodie und Metal, eine schnelle Interpretation von modernem Melodycore.
'One of these Moments' ist mit seinem etwas verschlüsselten Text dann für meine Ohren eines der Highlights des Albums, hält das Tempo oben und besticht durch gelungene Chöre. Im kürzesten Stck des Albums wird gut geknüppelt, live dürfte das Stück auch zum auflockern der Setlist gut funktionieren.
Mit 'Piss on your Parade' kommt das erste der Stücke, die die Band schon auf den vergangenen Shows mal gespielt hat. Auch hier gibt es schöne Chöre zu hören, wenn ich mich auch dem Eindruck nicht erwehren kann, dass die wirklich starken Stücke des Albums vor allem die sind, die bisher noch nicht live präsentiert wurden.
Mit 'Pointless' gibt es einen weiteren, 'klassischen' Song a la Mr. Anderson zu hören, bester Melodycore, angenehmes Tempo, schöne Melodien. Top.
'How to Punk Rock 101' ist schon seit einiger Zeit in der Setlist dabei, der Song, wie man einen Punksong schreibt, ist nett, sticht aber nicht besonders hervor...
'Kathy' ist mit seinem etwas düsteren Subtext dann für meine Ohren das zweite herausragende Stück auf dem Album, auch hier sind die Melodien extrem eingängig, während die Gitarrenarbeit ein bisschen düsterer wirkt, der Kontrast zwischen Gesangslinie und Melodie funktioniert aber ziemlich gut. Von den schon gespielten Stück live bisher auch definitiv mein Favorit.
'Our live has just begun' und 'Bad weeds grow tall' sind ebenfalls schon live gespielt worden, passen auch gut auf's Album, haben mich aber beide nicht richtig packen können. Zwischen den beiden Stücken eingeschoben gibt es mit 'The Dream to fly' aber ein schönes Kleinod eingestreut, dass mit seinem vergleichsweise poppigen Aufbau den legitimen Nachfolger zu 'Bit of a Moment' von 'The Fog' darstellt. Das nächste Highlight des Albums.
Zusätzlich gibt es noch einen durchaus unterhaltsamen Bonus-Track zu hören, also nicht erschrecken...

Das ganze Album gefällt extrem gut, 'eine runde Sache', wie man in OWL nicht nur im Hinblick auf Musik zu sagen pflegt. Die Stücke sind eingängig, das Tempo ist angenehm hoch, ohne dabei in komlette Prügelei auszuarten (selbst die schnellen Songs driften nicht in stumpfes Geprügel ab, sondern erinnern sehr an (gute) alte Rise Against).

Sollte man sich angehört haben (nicht nur, um am 14.04. im Kamp dann ohne Probleme mitsingen zu können)!!!


Verfasst von Bexx am 10.03.2012 um 15:28 Uhr | Comments: 1


Kommentare

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