Oceans Ate Alaska - Lost Isles

Album:Lost IslesBand:Oceans Ate AlaskaRelease:23.02.2015Genre:MetalcoreFormat:CD AlbumLabel:Fearless RecordsWir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

Das Debut-Album des Fünfers aus Birmingham zeigt wenig Einfluss der großen britischen Legende, die in Birmingham beheimatet ist / war. Die einzige Ähnlichkeit, die man zu einer Band wie Black Sabbath noch ziehen könnte, ist vermutlich die, dass es sich hier quasi um die wilden Ur-Ur-Enkel handelt...
Oceans Ate Alaska (übrigens benannt nach einer der bis jetzt größten gemessenen Tsunami-Wellen, die 1958 über Alaska schwappte) spielen ziemlich biestigen, aber durchaus melodischen Metal. In Highspeed. Das, was die Doublebass da vom Stapel lässt, ist eigentlich nur mit Blast-Geschwindigkeit zu messen... Klingt leider, wie bei so vielen Metalcore-Bands, ziemlich getriggert, der Sound ist einfach etwas nervig... Und klingt auf den meisten Veröffentlichungen aus dem Genre gleich. Trotzdem stechen Oceans Ate Alaska aus dem allgemeinen Brei hervor - zum einen durch das Highspeed-Drumming, zum anderen durch einen relativ pfiffigen Einsatz von Breaks, Clean-Gesang und melodischen Elementen, die sie, im Vergleich zu vielen Genre-Kollegen, tatsächlich geschickt und gezielt einzusetzen wissen, so dass über die Dauer des Albums erfreulich wenig Abnutzungserscheinungen auftreten. Ich persönlich finde dieses Geballer auf Dauer zwar eher anstrengend, muss der Band aber zugestehen, dass sie das wirklich geschickt aufzieht und ich dementsprechend lange durchhalte, bevor es mir dann doch ein bisschen zu viel wird. Dazu kommen dann noch ein paar Sound-Effekte und elektronische Spielereien, die aber nur im Sinne einer Prise eingestreut sind und damit nicht dazu beitragen, sich das Album schnellstmöglich wieder über zu hören.
Hinzu kommt, dass es sich mit dem Album auf Fearless Records halt um das Debut handelt. Wenn man jetzt mal ganz optimistisch unterstellt, dass da noch ein bisschen Luft nach oben sein sollte, ist das hier nen wirklich gelungenes Album, das Freunden von schnellen Metal und Metalcore ans Herz gelegt sein sollte.


Verfasst von Bexx am 18.02.2015 um 20:18 Uhr | Comments: 0


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