Solea - Finally We Are Nowhere
Album:Finally We Are NowhereBand:SoleaRelease:04.10.2008Genre:IndieFormat:CD AlbumLabel:Arctic Rodeo RecordingsWir sagen:




Review
Als das Genre "Emo" noch nicht wie ein Schimpfwort benutzt wurde, formierten sich Solea. Das war im Jahr 2002 und seit dem ist viel passiert. EPs, 7Inches und ein Album haben die vier in der ganzen Welt veröffentlicht und zahllose Konzerte gespielt. An eines in Bielefeld 2004 kann ich mich noch besonders gut erinnern und seit dem habe ich auch immer verfolgt, was die Herren aus Übersee so fabrizieren.
Nun legen sie mit "Finally We Are Nowhere" ihr zweites Album vor. Und das hat eine lange Schaffensphase hinter sich. Einige Querelen und turbulente Bestzungswechsel später haben SOLEA es endlich geschafft ihr Werk zu vollenden und man kann von Glück reden, dass sie ihrem Stil treu geblieben sind.
Zwar trifft "Emo" nicht wirklich das was die Band hier abliefert, aber eine Beleidigung soll es keinesfalls darstellen. Vielmehr ist es äußerst schwierig die Band irgendwo einzuordnen. Schon von Anfang an haben SOLEA ihren eigenen Stil entwickelt, gefunden und präzisiert.
10 Songs sind dabei herausgekommen die sehr melancholisch, melodisch und teilweise poppig, aber ganz ohne Zweifel fest verwurzelt im Punkrock daherkommen.
Vielleicht braucht die Platte bei dem einen oder andere Hörer ein wenig Zeit um die volle Bandbreite der Musik wirken zu lassen, doch wenn man den Jungs eine Chance gibt, dann kann man die Songs mit dem unverkennbaren Samiam-Einschlag nur mögen.
Verfasst von raphi am 20.10.2008 um 18:02 Uhr | Comments: 0
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