Start A Revolution - The Day We ve Been Waiting For
Album:The Day We ve Been Waiting ForBand:Start A RevolutionRelease:23.08.2008Genre:Punk_HardcoreFormat:CD AlbumLabel:D.I.Y.Wir sagen:



Ihr sagt (1x):




Review
Es sollte für das Bochumer Label Volt-Records das Aushängeschild und zudem das erste Release werden, doch nach einigen Unstimmigkeiten entschlossen sich Start A Revolution dazu, das Album doch einfach selbst herauszubringen. Die Band ist bereits im Jahr 2006 in die Recoder Concept Studios in Bochum gegangen um mit Produzent Markus Schlichtherle (Madsen, Juli, Organic) am ersten Longplayer zu arbeiten. Nach der wirklich langen Arbeit der Band, hören die 12 Songs auf dem Album passenderweise auf den Namen "The Day We´ve Been Waiting For".Die Band hatte also genügend Zeit jeden einzelnen Song richtig reifen zu lassen und das hört man auch beim Songwriting und beim super Sound. War die Band zu Beginn ihrer Aufnahmen noch zu viert, sind sie nun zu einem Trio geschrumpft. Der Qualität von SAR tut diese Tatsache aber keinen Abbruch.
Los geht es mit "Don´t Waste Your Time", das nach einem wütendem Anfang melodischer wird und schon nach kurzer Zeit ist klar wohin der Weg führt. Schneller Punkrock der neuen Schule mit Hardcore Einflüssen und der Möglichkeit mit ordentlich Sing-a-longs den Hörer gleich von Anfang an mit auf die 12-Song-Reise mitzunehmen. Der Titelsong, der schon einige Monate auf der MySpace-Seite zu hören war folgt auf dem Fuße und ist für mich so keine Überraschung mehr, und doch erwische ich mich wie ich einzelne Textzeilen mitsinge.
Danach wird es mehr Hardcore- und Metal-lastig und bei "When You Say My Name " mischen sich vereinzelt noch Klavierparts und den Song. In den folgenden Stücken wechseln sich wie bei so vielen Bands zur Zeit der schöne charismatische Gesang von Patrick mit Scream-Parts ab. Meiner Meinung hätte man damit noch ein wenig sparsamer umgehen können.
Leider kann im Folgenden der so schwungvolle Auftakt von "The Day We´ve Been Waiting For" nicht mehr ganz aufrechterhalten werden auch wenn die "Unity Hymn" da noch ganz vorne mitspielt.
Der vorletzte Song "Someone" , der sehr ruhig und rockig ist, bricht dann aus dem üblichen Schema der Band aus. Eine blächerne Snare und ordentlich Hall auf der Stimme vermitteln den Eindruck die Band wollten dem ungeschriebenen Gesetz, dass jedes gute Album eine Ballade braucht, treu sein.
Insgesamt liefern Start A Revolution mit dieser CD ein sehr stimmiges Debüt ab, dass vom ersten bis letzten Song klar durchstrukturiert klingt.
Ich hoffe die Band kommt nach der lange Phase der Aufnahme nun endlich wieder vermehrt dazu live zu spielen, denn da sind sie wirklich unschlagbar.
Das 8-seitige Booklet mit schickem Artwork von David (Antics Artwork) rundet das lang ersehnte Debüt der Aachener Punkband ab.
Verfasst von raphi am 18.09.2008 um 15:22 Uhr | Comments: 0
Kommentare
Gebt euren Senf dazu!
Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben!
