TSOL - The Trigger Complex

Album:The Trigger ComplexBand:T.S.O.L.Release:27.01.2017Genre:PunkFormat:CD AlbumLabel:Rise RecordsWir sagen:1 Stern2 Stern3 Stern4 Stern5 Stern


Review

T.S.O.L. sind neben Social Distortion vermutlich das (überlebt habende) Aushängeschild des klassischen California Punkrock, lange bevor Bands wie Pennywise, Lagwagon, Bad Religion oder NOFX die Bühne betraten (die sich aber alle auf Bands wie T.S.O.L. berufen). Umso schöner ist es eigentlich, zu sehen, wie diese Urväter immer noch touren und neue Alben veröffentlichen (auch wenn die letzte Tour eher mäßig besucht war, während Social D mit eher mäßig spannenden Alben und mittlerweile vor allem in deutlich schleppendem Tempo nach wie vor große Halle füllen können). Mit \'The Trigger Complex\' liefern T.S.O.L. hier ein relativ düsteres Album ab, dass sich an dem orientiert, was die Band schon immer ausgemacht hat, dabei aber erfreulicherweise nie altbacken klingt.
Ähnlich wie die Adolescents sind auch die hauptsächlichen Protagonisten von T.S.O.L. mittlerweile in einem gesetzteren Alter angekommen, haben sich aber (spätestens, wenn es um Touren ging) mittlerweile mit einigen jüngeren Mitstreitern verstärkt. Ob es das ist, was die Alben immer noch frisch wirken lässt, oder ob das Feuer einfach noch lodert, sei dahin gestellt, wenn Ergebnisse wie \'The Trigger Complex\' zustande kommen, ist der Grund für die Frische auch einfach egal. Nach wie vor bleibt der Band ein leicht düsterer, an Gothic erinnernder Einschlag erhalten, der seit jeher so etwas wie das Markenzeichen von T.S.O.L. gewesen ist.
Man hört dabei trotzdem deutlich, woher die Band kommt - das melodische im Cali-Punk ist hier nicht so vordergründig wie später bei vielen Bands der \'großen\' Zeit von Epitaph oder Fat Wreck, die Einflüsse von Surfmusik und eine eher lockere Herangehensweise sind aber zu keiner Zeit zu leugnen. Und genau diese Mischung ist es, die T.S.O.L. über die Jahre ihre Relevanz hat behalten lassen. Dabei klingt die Band auf der Länge des Albums dann doch einige Male ähnlich wie Social Distortion auf ihrem (zumindest für meine Ohren) Opus Magnus \'White Light White Heat White Trash\' - rockig, melodisch, leicht melancholisch.
Grandioses Album.


Verfasst von Bexx am 02.07.2017 um 10:20 Uhr | Comments: 1


Kommentare

Gebt euren Senf dazu!

#1 James [canadianviagrats.com/] schrieb am 03.10.2017 um 16:56 Uhr:
This kind of game gives a real experience of





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