21.11.2010 - Stone Sour, Hellyeah - Herford, X
Event:21.11.2010 - Stone Sour, Hellyeah - Herford, XLocation:XStadt:HerfordDate:21.11.2010Link:http://www.x-herford.deLine Up:Stone Sour - Hellyeah -
Dank einer Verlosung bei den Jungs von in-your-face.de kam ich in den Genuss von zwei Gästelisteplätzen, hatte ich mich doch vorher dafür entschieden, keine 35€ für die beiden Bands auf den Tisch legen zu wollen, weil ich jetzt nicht unbedingt bekennender Überfan bin. So aber bot sich die Gelegenheit, doch mal reinzuschnuppern, da mir vor allem ein paar der Songs, die ich von HELLYEAH, der neuen Band von PANTERA-Drummer Vinnie Paul, gehört hatte, durchaus gefallen hatten.Blöderweise dürfen HELLYEAH offenbar schon um Punkt 2000 anfangen, zu einer Zeit, bei der wir noch nicht angekommen sind. Für die frühe Uhrzeit gab es keine weitere Erklärung, ein bisschen seltsam finde ich es schon, zumal es auch nicht der schon länger Einzug gehalten habenden Ursache geschuldet war, dass man die Leute früh rausschmeißt, um sie dann für die Disco nachher noch mal abkassieren zu können… So kriegen wir leider nur die letzten drei Songs mit, die stellenweise wie GUNS’N’ROSES zu ihren besten Tagen klingen, gleichzeitg aber doch etwas härter und grooviger ausfallen. Vinnie Paul thront hinter einem ziemlich ausgewachsenen Drumset, das vor allen Dingen durch extrem große Kessel auffällt. Schon nicht schlecht.
STONE SOUR lassen doch eine ganze Zeit auf sich warten. Insgesamt eine durchaus überzeugende Show, wenn auch mit einigen wirklich komischen Einsprengseln, die das ganze ein bisschen runterziehen. Corey Taylor ist ein wirklich guter Sänger, vor allem die Tatsache, dass er problemlos zwischen Gesang und fiesem Geschrei umschalten kann, macht einige der Tracks im Set von STONE SOUR zu richtigen Granaten. Warum er dann aber vor und nach jedem Song ausgiebig die Rockstarschiene fährt, verstehe ich nicht so ganz, auch wenn seine erste Ansage, zu großen Teilen auf deutsch vorgetragen, schon Pluspunkte sammeln konnte. Insgesamt geht mir für diese Spiele aber deutlich zu viel Zeit drauf, wenn man bedenkt, dass die Band knappe 80 Minuten spielt (incl. der Zugabe), hätte man bei dem Blabla vielleicht etwas sparen und dafür ein oder zwei Songs mehr ins Set hieven können, durch anbiedern beim Publikum musste die Band sicherlich nichts wett machen, die Show ist wirklich klasse. Der andere Punkt ist der, dass mitten im Set eine Ballade gespielt wird. Das ist ja nun erstmal nix verwerfliches… Aber das Lied drei Mal zu unterbrechen nach den einzelnen Strophen, um sich feiern zu lassen und dann doch wieder anzusetzen fand ich persönlich extrem nervig…
Fazit: Ne wirklich gute Rockshow, die durch die komischen Spieltzeiten und die in meinen Augen unnötige Rockstartour doch mit einigen Minuspunkten in den Feierabend ging…
bexx.
Verfasst von raphi am 16.12.2010 um 11:37 Uhr
